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Ich bin Nina und ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, wie oft Lebenswege sich gabeln und wie herausfordernd es ist, den Schritt ins Unbekannte zu wagen... den eigenen Weg überhaupt erst einmal zu erkennen, und ihn dann auch zu gehen.  

Ich stand in den letzten Jahren an so mancher Weggabelung und habe einige Werkzeuge und Methoden ausprobiert, um immer wieder die für mich "richtige" Richtung zu wählen.

 

Begonnen hatte dieser Weg einmal mit einem Studium der germanistischen Sprachwissenschaft, Solziologie und Kunst- und Medienwissenschaft, das mich für eine Karriere in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing qualifizierte - und ich habe auch einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Geführt hat mich mein Weg letztendlich in eine andere Richtung: hin zu einer sehr geerdeten, femininen Spiritualität und zum Feminine Embodiment-Coaching. 


Zusammengenommen ist das der Blickwinkel, durch den ich meine Lebensrealität wahrnehme und der für mich persönlich DEN Knackpunkt darstellt, um wirklich an die Wurzel der Themen zu gelangen, um die es mir geht - und zwar als westlich sozialisierte und spirituelle Frau, als Mutter, als Freundin und als Unternehmerin.

Für mich existiert keine Trennung mehr zwischen "Arbeit" und "Privat". Alles, was ich bin durch meine Lebenserfahrung, fließt in meine Arbeit mit ein und umgekehrt. Insofern ist mein Coaching-Ansatz lebensbejahend, pragmatisch und ehrlich. Und ebenso verhält es sich mit meiner Herangehensweise an Themen wie Spiritualität, Medialität und die Ausprägung meiner Intuition: Spiritualität muss für mich lebensnah und geerdet sein. Wenn ich nur dann "spirituell" sein kann, wenn ich in Stille meditierend auf einem Berg sitze (und - weiß Gott, ich sehne mich oft nach nichts anderem!!!), dann heißt das, dass ich mich den Aufgaben und Herausforderungen als Mensch in meiner aktuellen Realität nicht stelle, sondern vor ihnen davon renne (klassischer Eskapismus).


Ich vertrete den Ansatz, dass es nichts Spirituelleres gibt, als Mensch zu sein!


Ja, genau. Und zwar in genau diesem Körper, in genau dieser Zeit, in der ich inkarniert bin, mit diesem Lebensweg, diesen Erfahrungen, diesem Alltag, diesen Kindern, diesem Hund, diesen Herausforderungen, diesen Triggern, diesen Eltern, Großeltern und Ahnen - mit diesem ganzen Paket eben. Und vor allem: mit allen Gefühlen und Empfindungen, die ich eben NUR als Mensch hier haben kann.

Und genau hier sind wir dann wieder beim Stichwort "Feminine Embodiment": All meine menschlichen Erfahrungen und Empfindungen, mein Schmerz und meine Freude, meine Lust und meine Verzweiflung, meine Angst und meine Furchtlosigkeit, meine Stärke und meine Verletzlichkeit, mein Lachen und mein Weinen gehören zu mir und diesem Leben dazu. Sie zu kategorisieren in "will ich haben" und "bleib weg von mir" würde bedeuten, die Hälfte all dessen, was Mensch sein für mich bedeutet, wegzusperren.


Ich weiß - das ist ein wirklich ambitioniertes Vorhaben. Aber es lohnt sich. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt in Richtung von mehr Lebendigkeit, von mehr LEBEN!  


Und dann sind da auch noch meine Soziologinnen- und Feministinnen-Anteile die sich spätestens seit meinem Studium wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. Es sind diese Fragen, die mich begleiten und deren Erforschung ich auch in der Arbeit mit meinen Klientinnen nachgehe: 

  • Wie kann es mir gelingen - und wie schaffen wir Frauen als Kollektiv es - uns im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen, kollektivem und individuellem Trauma, Feminismus, Spiritualität, Mütterlichkeit, modernem Lifestyle und beruflicher Erfüllung zurechtfinden?

  • Und zuallererst: Wie können wir uns von all den äußeren Bildern, Erwartungen, Zuschreibungen befreien, um uns überhaupt selbst wieder zu spüren, um uns auf den Weg zu machen zurück zu uns?

  • Welche Wege und Methoden können uns dabei helfen, zurück in unsere weibliche Stärke zu finden?

  • Wie schaffen wir es, uns wieder selbstbewusst und authentisch in unserer Weiblichkeit zu verankern und auszudrücken?

  • Wie können wir für uns die Wut und die Energie und die Ekstase und die Angst kultivieren, die es braucht, um ein echtes, "lebendiges" Leben zu führen?

  • Wie halten wir all dem äußeren Druck stand, der uns am liebsten wieder zurück befördern will in den goldenen Käfig namens Kultur: als "anständige Mädchen", "aufopfernde Frauen", als "gute, kleine Arbeitsbienen"?

  • Und vor allem: Wie können wir Vorbilder für die heranwachsende Generation sein?
    Als Freundinnen. Als Mütter. Als Pionierinnen einer weiblichen Führungskultur. Als Frauen, die sich in ihrer Weiblichkeit zeigen in dieser Gesellschaft?

Meine "Philosophie"

Ich glaube daran, dass unsere Lebenswirklichkeit ein "Spielplatz" ist, auf dem wir uns als verkörperte Seelen austoben wollen und sollen. Alles, was wir fühlen, hat seine Berechtigung und gehört zum Leben dazu. Was im ersten Moment anstrengend erscheinen mag - denn pauschale Bewertungen und Verurteilungen "ziehen" hier nicht mehr - ist auf der anderen Seite enorm befreiend: entbindet uns diese Sichtweise doch von der Sucht, jeden Lebensbereich kontrollieren zu müssen, öffnet unsere Wahrnehmung und macht uns neugierig auf das Leben.

 

Was bedeutet das für meine Coaching-Arbeit? Ich begegne meinen Klientinnen voller Neugierde und Vorfreude auf das, was wir gegenseitig voneinander erfahren und lernen können. Ich wünsche mir, dass ich Menschen in meiner Arbeit auf einer echten, verletzlichen und elementaren Ebene treffen und berühren darf - voller Faszination für und Vertrauen in die Spielarten des Lebens. 


Aus- und Fortbildungen:

  • Certified SOEA (School of Embodied Arts) Feminine Embodiment Coach 
  • Certified Global Sisterhood Faciliator 
  • Elevation/Spiritueller Coach. Zertifiziert bei Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller
  • Meditationsleiterin / Meditationslehrerin. Zertifiziert durch Body-Soul-Center
  • Selbstliebe-Mentoring. Zertifiziert bei Melanie Pignitter
  • Studium: Master of Arts in Germanistischer Linguistik, Soziologie, Kunst- und Medienwissenschaften





Hinweis: Meine Arbeit als Feminine Embodiment Coach und Spirituelle Mentorin ersetzt keine ärztliche Behandlung oder Therapie.