Das bin ich

Schön, dass du hier bist!

 

Mein Name ist Nina Roth und ich begleite Frauen dabei, sich selbst unter den oft dicken und vielfältigen Schichten kultureller, gesellschaftlicher und individueller Konditionierungen (wieder-) kennenzulernen und in eine Lebenswirklichkeit einzutauchen, die den ureigenen Wünschen und Bestimmungen folgt. 

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie oft Lebenswege sich gabeln und wie herausfordernd es ist, den Mut aufzubringen, den Schritt ins Unbekannte zu wagen... den eigenen Weg überhaupt erst einmal zu erkennen,  zu entdecken, und ihn dann auch zu gehen.  

 

Ich stand in den letzten Jahren an so mancher Weggabelung und habe einige Werkzeuge und Methoden ausprobiert, um immer wieder die für mich "richtige" Richtung zu wählen.

 

Begonnen hatte dieser Weg einmal mit einem Studium, das mich für eine Karriere in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing qualifizierte - und ich habe auch einige Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Geführt hat mich mein Weg letztendlich in eine andere Richtung: zum Embodiment-Coaching - einer "Methode", die so viel mehr ist als das. Für mich bedeutet  "Feminine Embodiment" so viel wie der Blickwinkel, durch den ich meine Lebensrealität wahrnehme und der für mich DEN Knackpunkt darstellt, um wirklich an die Wurzel der Themen zu gelangen, um die es mir geht - und zwar als westlich sozialisierte und spirituelle Frau, als Mutter, als Tochter, als Freundin, als Unternehmerin, als Feministin.

Auch wenn ich in erster Linie als Feminine Embodiment Coach "auftrete", so schwingen in meiner Arbeit und meiner Sicht auf das Leben selbstverständlich auch alle anderen Themen und Leidenschaften, die mich und meinen Lebensweg prägen, mit. Zentral dabei ist für mich eine sehr geerdete und pragmatische Spiritualität.

Was bedeutet das? Spiritualität muss für mich lebensnah aussehen. Wenn ich nur dann "spirituell" sein kann, wenn ich in Stille meditierend auf einem Berg sitze (und - weiß Gott, ich sehne mich oft nach nichts anderem!!!), dann heißt das, dass ich mich den Aufgaben und Herausforderungen als Mensch in meiner aktuellen Realität nicht stelle, sondern vor ihnen davon renne (klassischer Eskapismus). Ich vertrete den Ansatz, dass es nichts spirituelleres gibt, als Mensch zu sein - in genau diesem Körper, in genau dieser Zeit, in der ich inkarniert bin, mit diesem Lebensweg, diesen Erfahrungen, diesem Alltag, diesen Kindern, diesem Hund, diesen Herausforderungen, diesen Triggern, diesen Eltern, Großeltern und Ahnen, mit diesem ganzen Paket eben. Und vor allem: mit allen Gefühlen und Empfindungen, die ich eben NUR als Mensch hier haben kann. Und genau hier sind wir dann wieder beim Stichwort "Feminine Embodiment": meine menschlichen Erfahrungen und Empfindungen, mein Schmerz und meine Freude, meine Lust und meine Verzweiflung, meine Angst und meine Furchtlosigkeit, meine Stärke und meine Verletzlichkeit, mein Lachen und mein Weinen gehören zu mir und diesem Leben dazu. Sie zu kategorisieren in "will ich haben" und "bleib weg von mir" würde bedeuten, die Hälfte all dessen, was Mensch sein bedeutet, wegzusperren. Ich weiß - das ist ein wirklich ambitioniertes Vorhaben. Aber es lohnt sich. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt in Richtung von mehr Lebendigkeit, von mehr LEBEN!  


Und dann sind da auch noch meine Soziologinnen- und Feministinnen-Anteile die sich seit einigen Jahrzehnten wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen. Es sind diese Fragen, die mich in meinem Leben beständig begleiten und deren Erforschung ich auch in der Arbeit mit meinen Klientinnen nachgehe: 

  • Wie kann es mir gelingen - und wie schaffen wir Frauen, als Kollektiv es - uns im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen, kollektivem und individuellem Trauma, Feminismus, Spiritualität, Mütterlichkeit, modernem Lifestyle und beruflicher Erfüllung zurechtfinden?
  • Und zuallererst: Wie können wir uns von all den äußeren Bildern, Erwartungen, Zuschreibungen befreien, um uns überhaupt selbst wieder zu spüren, um uns auf den Weg zu machen zurück zu uns?
  • Wie erkennen wir in diesem Dschungel an Theorien, Informationen und Möglichkeiten unsere individuelle Signatur?
  • Welche Wege und Methoden können uns dabei helfen, zurück in unsere weibliche Stärke zu finden?
  • Wie schaffen wir es, uns wieder selbstbewusst und authentisch in unserer Weiblichkeit zu leben und auszudrücken?
  • Wie können wir für uns die Wut und die Energie und die Ekstase und die Angst kultivieren, die es braucht, um ein echtes, "lebendiges" Leben zu führen?
  • Wie halten wir all dem äußeren Druck stand, der uns am liebsten wieder zurück befördern will in den goldenen Käfig namens Kultur: als "anständige Mädchen", "aufopfernde Frauen" und "gute, kleine Arbeitsbienen"?

  • Und vor allem: Wie können wir Vorbilder für die heranwachsende Generation sein? Als Freundinnen. Als Mütter. Als Pionierinnen einer weiblichen Führungskultur. Als Frauen, die sich in ihrer Weiblichkeit zeigen in dieser Gesellschaft?

So arbeite ich

Ich glaube daran, dass unsere Lebenswirklichkeit ein "Spielplatz" ist, auf dem wir uns als verkörperte Seelen austoben wollen und sollen. Alles, was wir fühlen hat seine Berechtigung und gehört zum Leben dazu. Was im ersten Moment anstrengend erscheinen mag - denn pauschale Bewertungen und Verurteilungen "ziehen" hier nicht mehr - ist auf der anderen Seite enorm befreiend: entbindet uns diese Sichtweise doch von der Sucht, jeden Lebensbereich kontrollieren zu müssen, öffnet unsere Wahrnehmung und macht uns neugierig auf das Leben.

 

Denn ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir alle spüren sollten - und zwar auf allen Ebenen - WAS wir mit unserem einen wilden und kostbaren Leben vorhaben! Mir geht es darum, wieder bei diesem einen Punkt zu landen, an dem wir uns daran erinnern - und sei es nur als eine Art Ahnung - wer wir sind, was uns als Menschen und als Frauen ausmacht und wie wir diesen Weg zurück zu uns selbst wieder finden und dann auch gehen können. Zuerst ist da ein Verlangen, ein Wunsch, eine Sehnsucht nach einem Daseinszustand. Und erst danach klärt sich - oft zufällig und unterbewusst - wie sich dieser Zustand dann tatsächlich in unserem Leben manifestiert.

Um es vereinfacht auszudrücken: Ich habe diesen starken Drang danach, das Leben von INNEN heraus zu gestalten, anstatt im Außen Parameter zu erschaffen, die dann auf wundersame Weise das Innen nähren und erfüllen sollen. Und diese Herangehensweise prägt auch meine Arbeit.
 

Viele meiner Klientinnen sind keine "Neulinge" auf dem Gebiet der persönlichen Entwicklung. Im Gegenteil. Die meisten haben bereits eine ganze Palette an Methoden und Instrumenten ausprobiert - von klassischer Psychoanalyse, Gesprächs- und Verhaltenstherapie über Meditation, spirituellen Praktiken und der Arbeit mit Affirmationen ist alles bekannt. Jedoch stellen sie alle fest, dass sie über kurz oder lang wieder in den altbekannten Verhaltens-, Gefühls- oder Gedankenmustern landen. Und zwar allen (kognitiven) Anstrengung zum Trotz! Denn - das ist sozusagen die Quintessenz meines Coaching-Ansatzes: So lange eine Erkenntnis nicht auf Zellebene und emotional verankert, also verkörpert ist, berührt sie eben nicht den Auslöser des Problems, sondern behandelt lediglich die Symptomatik. 

 

Für mich stellt Embodiment daher - insbesondere aus meiner eigenen Erfahrung heraus - DEN Paradigmenwechsel dar, nach dem ich so lange gesucht hatte: weg vom "Feng Shui für die Komfortzone", hin zu tatsächlicher Transformation im Sinne von "Echtheit". Und zwar mit allen Konsequenzen.

 

Was bedeutet das für meine Coaching-Arbeit? Ich begegne meinen Klientinnen voller Neugierde und Vorfreude auf das, was wir gegenseitig voneinander erfahren und lernen können. Ich wünsche mir, dass ich Menschen in meiner Arbeit auf einer echten, verletzlichen und elementaren Ebene treffen und berühren darf - voller Faszination für und Vertrauen in die Spielarten des Lebens. 


Aus- und Fortbildungen:

  • Certified SOEA (School of Embodied Arts) Feminine Embodiment Coach 
  • Certified Global Sisterhood Faciliator 
  • Elevation/Spiritueller Coach. Zertifiziert bei Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller
  • Meditationsleiterin / Meditationslehrerin. Zertifiziert durch Body-Soul-Center
  • Selbstliebe-Mentoring. Zertifiziert bei Melanie Pignitter
  • Studium: Master of Arts in Germanistischer Linguistik, Soziologie, Kunst- und Medienwissenschaften