Warum jetzt auch noch meditieren?


Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweizer


Meditation ist ein äußerst wirksames Instrument, mit dem wir unsere Sichtweise der Welt und unser gesamtes Leben verändern können. Indem wir die bewusste Wahrnehmung in der Meditation schulen, finden gravierende Transformations-prozesse auf geistiger und körperlicher Ebene statt.

 

Wer regelmäßig meditiert

  • stärkt sein Immunsystem
  • senkt seinen Blutdruck
  • verbessert seine Schlafqualität
  • hat ein 73% geringeres Risiko für Atemwegserkrankungen
  • senkt sein Krebsrisiko um die Hälfte
  • verbessert seine kognitiven Fähigkeiten
  • steigert seine Kreativität
  • bewirkt eine Verdickung des Großhirns (wird durch Cortisol und Adrenalin abgebaut)
  • hat ein 87% geringeres Risiko, an Angststörungen / Depressionen ui erkranken
  • vergrößert die Regionen im Gehirn, die für positive Emotionen zuständig sind.

Wie im Innen so im Aussen

Wenn wir unser Bewusstsein, also unser Inneres, ins Positive verschieben, so wandelt sich automatisch das Erlebte im Außen. Um diesen Shift zu initiieren, müssen Geist und Körper entspannt und in Ruhe sein. Denn menschliche Entwicklung findet nur statt, wenn wir in Kontakt mit uns selbst sind. Erst dann sind wir in der Lage, etwas Neues zu erschaffen. Erst dann können wir das Paradigma verändern: weg von der bloßen Reaktion, hin zur aktiven Gestaltung unseres Lebens.

 

Allerdings befinden sich die meisten von uns heute permanent im sogenannten "Überlebensmodus": Zeitdruck, Anspannung, dauerhafte Ablenkung in Form von medialen Reizen sowie Leistungsdruck verursachen akuten Stress. Die Folgen sehen wir in den klassischen Zivilisationskrankheiten der westlichen Welt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Burn-Out, Suchtverhalten.

 

Die verblüffenden Effekte von Meditation liegen auf der Hand und sind den meisten von uns heutzutage durchaus bekannt. Trotzdem fühlen sich viele von dem Gedanken an "ewiges Stillsitzen und die Gedanken zur Ruhe kommen lassen" abgeschreckt oder überfordert. Und tatsächlich: Die klösterliche Form des Meditierens, wie sie beispielsweise seit Jahrtausenden von buddhistischen Mönchen praktiziert wird, ist für den modernen westlichen Meditationseinsteiger nicht immer angemessen. Wir denken, wir seien nicht gut genug, weil unser Gehirn nicht zur Ruhe kommt. Wir empfinden es als persönliches Versagen, wenn wir während der Meditation eben doch an die Wäscheberge, den vollen Terminkalender oder unsere Steuererklärung denken. Und das führt dann dazu, dass viele nach kurzer Zeit das Meditieren frustriert wieder aufgeben.

 

Aus meiner eigenen Meditationspraxis weiß ich, wie wichtig es ist, mit lebenspraktischen und effektiven Meditationstechniken die eigene Meditationsroutine zu finden. Es geht mir daher darum, Formen der Meditation zu vermitteln, die in unseren Alltag passen, Spaß machen und zu schnellen Erfolgen führen, denn:

Wir meditieren, um gut im Leben zu werden, nicht, um gut in Meditation zu werden.

Emiliy Fletcher (Ziva Meditation)

Das bedeutet nun nicht, dass wir den Selbstoptimierungsdrang, dem wir in unserer Gesellschaft heute ausgesetzt sind, nun auch noch auf die Qualität und Häufigkeit unserer Meditationspraxis übertragen. Damit wäre dann auch der spirituelle Burnout vorprogrammiert. Was ich damit meine ist, dass wir durch den Shift unserer Sichtweise ins Positive, bzw. ins Annehmen dessen, was ist, den wir ja in der Meditation trainieren, nachhaltigen Einflus auf alle Bereiche unseres Lebens ausüben: Körperliche und geistige Gesundheit, Erfolg, Kreativität, Partnerschaft, Familie, Kinder, nicht zuletzt die Beziehung zu uns selbst.

 

Es gibt viele unterschiedliche Meditationstechniken und -formen. Und je nach Lebenssituation, verfügbarer Zeit, Job, persönlicher Problemstellung, Tagesablauf, Charakter, Geschlecht, Alter oder tagesabhängiger Laune wirst du die Arten von Meditation finden, die dir gut tun.

 

Ich bin überzeugt davon, dass es nicht nur mir so geht: Wenn du erst einmal den für dich passenden Einstieg in eine regelmäßige Meditationsroutine gefunden hast, willst du diese Zeit mit dir nicht mehr missen. Du wirst alles daran setzen, dir diese Zeit mit dir und für dich zu ermöglichen.
Jeden Tag.
So oft es geht.

Und du wirst feststellen, dass sich jede Minute, die du täglich in deine Meditationspraxis investierst, als ein Vielfaches auszahlt:

  • weil du konzentrierter an deine Aufgaben heran gehst
  • weil du fokussierter bist
  • weil du besser priorisieren kannst
  • weil du dich vitaler fühlst
  • weil du lockerer bist
  • weil du kreativer bist...

Und für alle, die jetzt denken: "Ja, ABER... ich habe gar keine Zeit zu meditieren", hier die Sicht von Deepak Chopra dazu:

if you say you don't have the time to do it once a day, then you're the one who probably needs it twice a day."