Vom Neujahrsvorsatz, der es nicht einmal bis in den Februar schaffte...

"Ich bin viel zu undiszipliniert"

"Ich schaffe es nicht, mich zu beherrschen"

"Ich gebe doch mein Bestes, aber ich halte einfach nicht durch"

"Wie oft soll ich denn noch einen vergeblichen Anlauf starten..."

 

Selbstverurteilungen, weil wir einen gefassten Vorsatz nicht durchhalten, kennst du vermutlich ebenso wie ich. Jetzt will man doch so unbedingt etwas Neues etablieren, etwas Altes weglassen, sich verändern, anders werden. Und dan schafft man es wieder nicht. Nicht mal das...

 

Gerade der Jahreswechsel verführt uns dazu, jetzt von einem Tag auf den anderen alles anders machen zu wollen. Neues Jahr, neuer Mensch, neues Leben, neues Glück. Tja. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, haben wir meist bereits Anfang Februar schon längst aufgegeben.

 

Aber da kommt ja zum guten Glück noch die Fastenzeit. Also die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag, in der wir unsere guten Vorsätze noch einmal auffrischen können. So ein Glück. Neujahrsvorsätze 2.0 sozusagen. Dann heißt es "sieben Wochen ohne". In dieser Zeit des Verzichts können wir achtsam wahrnehmen, wie selbstverständlich wir das restliche Jahr gewisse Annehmlichkeiten, Genussmittel oder Ablenkungen konsumieren. Und das ist eine ganz wunderbare und heilsame Übung.

 

Aber fragen wir uns einmal ehrlich: Was passiert dann? Was passiert, wenn die sieben Wochen vorbei sind? Genau. Das Gleiche nämlich wie mit den Neujahrsvorsätzen. Wir machen einfach weiter wie zuvor. Vielleicht ein paar Kilo leichter. Vielleicht ein wenig fitter. Vielleicht legen wir das Handy beim gemeinsamen Mittagessen mit der Familie öfter zur Seite. Aber spätestens an Pfingsten ist von den guten Vorsätzen nicht mehr viel übrig.

Ist dann echte Veränderung gar nicht möglich?

Wozu dann die ganzen Versuche, wenn es doch ohnehin nicht klappt? Warum dann ständig diese Selbstkasteiung, wenn wir am ende doch wieder genau da heraus kommen, wo wir angefangen haben?

 

Zum Glück gibt es auch eine gute Nachricht! Veränderung ist tatsächlich möglich. Transformation, um genau zu sein. Aber - und das ist der entscheidende Punkt: Sie kann nicht allein darüber erreicht werden, indem wir uns kognitiv etwas vornehmen. Denn der Grund, warum du deine Vorsätze bisher nie langfristig umgesetzt hast, ist nicht, dass du "zu schwach" wärst oder "ein loser"! Die Antwort ist ganz einfach: Schuld daran, dass es für uns so schwer ist, etabliertes Verhalten zu ändern, ist unser Gehirn.

 

Dank der modernen Hirnforschung wissen wir heute, dass die menschliche Fähigkeit, Willensstärke aufzubringen, im so genannten "präfrontalen Kortex" verortet ist. Diese Gehirnregion ist gleichzeitig aber auch noch für unser Kurzzeitgedächtnis, das Lösen abstrakter Problemstellungen und vermutlich noch einigem mehr zuständig. Wir sehen: Der präfrontale Kortex hat einiges zu tun. Und noch etwas kommt erschwerend hinzu: er ermüdet relativ schnell. Du siehst also: Von diesem Standpunkt aus betrachtet hatten deine Neujahrsvorsätze also von vornherein eine eher schwierige Startposition....

 

Sollen Veränderungen also wirklich nachhaltig sein, so genügt es nicht, Disziplin und Willensstärke aufzubringen. Es ist ein ganzheitlicher Transformationsprozess nötig, der unser gesamtes "System", bestehend aus Unterbewusstsein, jeder einzelnen unserer Zellen und den darin gespeicherten Informationen sowie unsere Glaubenssätze und Verhaltensmuster berücksichtigt und miteinbezieht. Und vielleicht ahnst du es schon: Dieses "System" ist unendlich stark. Und es ist "faul". Es ist das, was wir "Komfortzone" nennen.

 

Wie also kann nun Veränderung und Transformation gelingen?

Unter anderem, indem wir eine klare Intention in der Meditation auf tieferen Ebenen unseres Bewusstseins implementieren und dabei eine nachhaltige Veränderung im System erzeugen können.

Das hört sich jetzt vielleicht sehr theoretisch und abstrakt an. Muss es aber gar nicht sein. In meinem neuen Kurs "Reinigung - Transformation - Neustart" geht es genau darum: Eine echte Veränderung zu erreichen. Und zwar unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele. Dabei geht es vor allem um Spaß am Experimentieren, um unterschiedliche Maßnahmen und Selbstcoaching-Tools und natürlich um Meditation. Wenn du neugierig geworden bist, dann findest du hier weitere Infos dazu.

Ich würde mich freuen, dich zu sehen.