Feminine Embodiment-Coaching

Das sind typische Aussagen von Frauen, die zu mir ins Coaching kommen. 

Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Geschichte. Jede von ihnen steht vor einer individuellen Herausforderung:

Mal geht es um gesunde Abgrenzung.

Mal um Stress.

Mal um Ungeduld oder Wut.

Um Kindererziehung.

Um Sexualität / Ehe / Partnerschaft.

Um finanzielle / berufliche Probleme oder Wünsche.

Um Prokrastination.

Und immer wieder auch um Überforderung.

 

Wenn wir einen Schritt zurück treten, erkennen wir, dass es bei all diesen Themen in der Wurzel um immer die gleiche Sache geht, nämlich um das Gefühl, am eigenen Leben "vorbei" zu leben. Was all diese Aussagen eint, ist dieses manchmal sehr subtile, manchmal auch bereits ziemlich klare Empfinden, dass etwas ganz gehörig schief läuft in unserem Leben. Die Frage "Und wo bleibe in diesem ganzen Chaos / Alltag / Dienstplänen / Terminen / Verabredungen / Ansprüchen / Verpflichtungen eigentlich ICH?"

 

Unsere gesamte Gesellschaft rackert sich permanent in diesem Hamsterrad aus "höher-schneller-weiter" ab.  Gesund ist das weder für Männer noch für Frauen. Ich behaupte aber, dass diese Lebensform gerade uns Frauen in mehrerlei Hinsicht besonders beeinträchtigt: Zum einen ist es noch immer so, dass Frauen - auch wenn sie berufstätig sind - in der Regel den Hauptteil dessen tragen, was an Familienorganisation und Care-Arbeit noch alles nebenher läuft (Stichwort Mental Load). Aufgrund der gesellschaftlich- kulturellen Zuschreibungen und Erwartungen, wonach Frauen für die Fürsorge in sozialen Beziehungen zuständig sind, fällt es uns so schwer, unsere eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren und einzufordern. Und wenn wir ganz ehrlich sind: Wie oft haben wir schon gar keine Ahnung mehr davon, was wir selbst eigentlich wollen, weil wir so trainiert darauf sind, immer erst einmal dafür Sorge zu tragen, dass es allen um uns herum gut geht. Was hinzu kommt, ist die Tatsache, dass wir in unserem Alltag - sei es im Beruf oder in der Familie - zum Großteil "im Kopf" sind. Wir leben in einer Zeit, in der die "Ratio", also der Geist, die Logik, die Stringenz, die Vorhersehbarkeit, die wissenschaftliche Nachprüfbarkeit, kurz: das "männliche" Prinzip krass überrepräsentiert ist.

Besonders wir Frauen leiden massiv unter dem Dogma dieser Kultur, in der die weiblichen Attribute strukturell abgewertet werden: Emotionalität und Wut werden als Hysterie und Irrationalität abgetan und sollen im öffentlichen und privaten Kontext möglichst außen vor bleiben. Feinfühligkeit wird gleichgesetzt mit Schwäche. Empathie und Verletzlichkeit mit Verweichlichung. Das bloße "Sein" ist gleichbedeutend mit Faulheit. Freude und Lust muss „man“ sich erst durch Leistung verdienen. Und Kreativität zählt auch nur dann, wenn sie monetär darstellbar ist. 

 

Die Folgen für unser Lebensgefühl sind gravierend: Auf körperlicher Ebene zeigt sich das zum Beispiel durch Schlaflosigkeit, Verspannungen, Zähneknirschen, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Heißhunger-Attacken, sexueller Unlust oder Verdauungsbeschwerden. Auf emotional-seelischer Ebene bemerken wir eine innere Abstumpfung bis hin zu depressiven Phasen, eine allgemeine Lustlosigkeit, Gereiztheit, Wut, Gefühle der Machtlosigkeit, Überforderung und ein permanentes Opfer-Bewusstsein, um nur ein paar zu nennen... Gemeinsam bedeutet das kurz gesagt das Gegenteil von Lebendigkeit, emotionaler Tiefe und Verbundenheit mit uns selbst.

Es heißt, die westlich sozialisierte Frau lebt nur zu 20 Prozent „verkörpert“, sie schöpft also lediglich ein Fünftel der ihr eigentlich zur Verfügung stehenden Weisheit und Kraft ihres Körpers aus. Was für eine Katastrophe! Und gleichzeitig: was für ein Potenzial!

Und genau da setze ich mit meiner Arbeit an: 

Wir gehen den Weg zurück in deinen Körper - mit seinen Erfahrungen und Empfindungen - um von hier aus deine wahren Wünsche und Bedürfnisse wiederzuentdecken und zwar jenseits der äußeren Konditionierungen und Erwartungen. Wir trainieren Intuition und Bauchgefühl, um dem Gedanken-Karussell ein für allemal zu entkommen und unsere Entscheidungen aus einem tief verkörperten und ganzheitlichen Gefühl heraus zu treffen. Indem du für dich deine Wünsche und Werte wieder authentisch und klar fühlst, wird es dir auch zunehmend leichter fallen, auf dieser Basis deine Grenzen zu verkörpern, zu setzen und zu halten. Du kannst dir Embodiment-Coaching vorstellen als eine Reise zurück zu dir, ein "Ticket nach Hause" also. Bei all den vielfältigen Themen, die mit dieser wunderbaren Herangehensweise "bearbeitet" und gelöst werden können, ist ein Ergebnis immer das selbe: Lebendigkeit. 

Was mir an dieser Stelle ganz besonders wichtig ist: Wenn ich davon spreche, dass du mit Embodiment zurück zu dir selbst und zu mehr Lebendigkeit in deinem Leben findest, dann verspreche ich dir NICHT ein Leben in Glückseligkeit ohne Schmerz, Trauer und Herausforderungen. "Wie bitte?" denkst du jetzt vielleicht. "Und warum sollte ich diesen Weg dann einschlagen, wenn ich danach nicht garantiert glücklicher bin als vorher?"

Meine Antwort: Erstens kann dir sowieso kein Coach / Berater / Therapeut ein glückliches Leben versprechen. Punkt.

Und zweitens: Ich verspreche dir kein glücklicheres Leben, aber ein "echtes". Eines, das deins ist. Eines, das DU bewohnst. Eines, das ehrlich ist. Mit allen Auf's und Ab's und mit allen Gefühlen, die dazu gehören. Ich verspreche dir eine andere Sicht- und "Fühlweise" in deinem Leben. Ich verspreche dir mehr Farbe und mehr Intensität - in alle Richtungen. Denn wir können nicht einfach nur die "erwünschte" Skala an Gefühlen hochschrauben und die "unerwünschte" flach halten. Wenn du dich für ein Leben jenseits der lauwarmen Mittelspur entscheidest, dann entscheidest du dich für die ganze Palette. Bist du neugierig? Bist du bereit?